Ein Herz schlägt, solange wir es gut behandeln. Es braucht Bewegung, gute Luft, sauberes Wasser, gesundes Essen und natürlich Frieden und gute Beziehungen.


Das Herz dieser Welt soll auch für unsere Kinder und Enkel kraftvoll schlagen. Deshalb haben sich die Vereinten Nationen auf die Agenda 2030 verständigt: Wenn alle Mitgliedstaaten 17 Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung ernsthaft  verfolgen, nur dann werden wir unseren Planeten heilen und  nachhaltig schützen. Deutschland fühlt sich dieser globalen Aufgabe von Anfang an verpflichtet und beweist das mit der neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie aus  dem Jahr 2016. Die Bundesregierung setzt sich selbst 63 ehrgeizige nationale Ziele, mindestens eines für jedes Nachhaltigkeitsziel.

Was tut Deutschland für ein gesundes Leben aller Menschen?

Wir wollen eine gesunde Umwelt erhalten, indem wir die Emissionen von Luftschadstoffen reduzieren – bis 2030 auf 55 Prozent des Ausstoßes von 2005.

Hierfür braucht es Visionäre und gute Forschungsbedingungen: So werden bspw. in Hamburg, Oslo und anderen Städten grüne Wände getestet, die jeweils so viel leisten sollen wie275 Bäume.

Oton Dénes Honus – CEO Green City Solutions

 „Die Funktionalität des CityTrees basiert auf einer Biotechnologie, einer speziellen Mooskultur, die die Fähigkeit besitzt, die Luftschadstoffe aus der Umgebung anzuziehen und diese in eigene Biomasse umzuwandeln.


Was tut Deutschland für den Zugang zu sauberem Wasser für alle?

Bis 2030 sollen Jahr für Jahr 10 Millionen neue Menschen versorgt  werden.
Allein in Kenya sind es immer noch 20 Millionen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ hat deshalb zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau den „Water Sector Trust Fund“ ins Leben gerufen. Gefördert von der Bundesregierung sind so Wasserkioske in Kenia entstanden. Und die versorgen mittlerweile über 1,7 Millionen Menschen.

 

Oton Winfred Mei - Geschäftsführerin Machakos Water Company
„Wir haben Kunden mit ganz unterschiedlichen Einkommen. Und diese Menschen können sich kaum einen eigenen Wasseranschluss leisten. Was machen wir? Wir verschaffen den Menschen eine Verbindung zum Wasser per Wasser-Kiosk, wo es Wasser von garantiert guter Qualität zu kaufen gibt. Um sicherzugehen, dass alle versorgt sind und niemand benachteiligt wird, nutzen wir unseren Wasser-Kiosk als technische Lösung für einen Service für benachteiligte Wohnviertel.“

Was tut Deutschland für den Frieden?

Wir unterstützen bei der Bekämpfung von Proliferation, indem wir mindestens 15 Maßnahmen jährlich fördern und begleiten.


Waffengewalt hat verheerende Auswirkungen auf das Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Mit Projekten zur Sicherung, Registrierung und Zerstörung von Kleinwaffen und leichten Waffen zum Beispiel im Sudan, der Demokratischen Republik Kongo oder Kenia leisten wir einen Beitrag zur Verringerung der unkontrollierten Verbreitung von Waffen.

Was tun wir, um Städte sicher und nachhaltig zu gestalten?

Den Bewohnern Mobilität bieten und dabei die Umwelt schonen.  An dieser Schwachstelle  müssen wir viel mehr tun. Ziel ist es deshalb, den Endenergieverbrauch im Personen- und Güterverkehr bis 2030 jeweils um 15 bis20 Prozent zu senken. Um das nachhaltig zu erreichen und weiter ausbauen zu können, forschen auf dem EUREF-Campus in Berlin über 100 Unternehmen im Bereich Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität. Das Stadtquartier hat bereits 2014 das CO2-Klimaschutzziel der Bundesregierung für 2050 erreicht.


Oton Prof. Andreas Knie – InnoZ (Innovationszentrum  für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel)

„Wie kann man denn elektrisch fahren, wie kann man sich elektrisch vernetzen, wie kann man Verkehrs- und Energiewende gemeinsam denken und wie kann man es anderen Leuten zeigen, dass es funktioniert. Und deshalb sitzen wir hier auf dem EUREF-Campus und können heute schon die Stadt der Zukunft beobachten, wie sie morgen überall entstehen kann.“


Was tut Deutschland für nachhaltigen Konsum und Produktion? (SDG 12)

2030 soll der Marktanteil von Produkten mit staatlichen Umweltzeichen bei 34 Prozent liegen. Ein Ziel, das nur dann erreicht wird, wenn Existenzgründer von Anfang an das Prinzip Nachhaltigkeit für Ihre Produkte verfolgen. Gründercamps an Schulen helfen, die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen zu sensibilisieren und zukünftig den Anteil nachhaltiger Produkte zu steigern.

 

Oton Michael Dannenberg – Lehrer

„Das Entscheidende bei der Schüler-Firma ist der Vorteil, dass wir hier praktisch arbeiten und nicht mit Texten oder Schaubildern, die wir analysieren und am Ende gehen wir wieder nach Hause und haben nichts gemacht, sondern hier ist der Vorteil tatsächlich, dass wir den Startpunkt setzen für ein Projekt, das wir auch ein ganzes Schuljahr verfolgen können.“

 

Oton Leon – Schüler

„Man lernt halt, selbständig zu sein - und das mit einem nachhaltigen Hintergedanken.“

 

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie ist ein Weg zum Ziel: Ein Leben in Würde und Sicherheit innerhalb planetarer Grenzen mit dem Recht auf Nahrung und Wasser, Bildung und Gesundheitsversorgung. Für alle. Auch und vor allem für die Menschen der Zukunft.