Deutschland und der Südpazifik

Deutschland unterstützt mehrere lokale und regionale Projekte in der Südpazifik-Region. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Anpassung und Milderung der Folgen des Klimawandels.

Diese Projekte werden ganz oder teilweise von der Bundesregierung finanziert und vor Ort von verschiedenen Partnern umgesetzt. Beteiligte Ministerien und Organisationen sind unter anderem das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Deutsche Botschaft in Canberra, die evangelischen und katholischen Missionen sowie ihre Entwicklungshilfeorganisationen.

Die Deutsche Botschaft in Canberra ist zuständig (außer konsularische Angelegenheiten) für Papua New Guinea, Salomonen, Vanuatu und Nauru. Das bilaterale Verhältnis Deutschlands zu diesen Staaten ist freundschaftlich und problemlos.

In konsularischen Angelegenheiten ist seit dem 1.6.2015 das Generalkonsulat in Sydney zuständig. Die auf der Webseite befindlichen Informationen unter Konsularservice und Visa gelten analog für die Inselstaaten.

Wichtiger Hinweis für Visaantragsteller aus Papua- Neuguinea
Mit Schließung der Konsularabteilung der französischen Botschaft in Port Moresby zum 31.7.2015 gibt es derzeit keine Möglichkeit Schengenvisa für Reisen nach Deutschland  in Port Moresby zu beantragen.
Die Antragstellung für Schengenvisa für Reisen mit dem Hauptreiseziel Deutschland ist bis auf weiteres entweder im deutschen Generalkonsulat in  Sydney, in der deutschen Botschaft Jakarta oder im Büro des deutschen Honorarkonsuls auf Bali möglich.
Bei beabsichtigter Antragstellung im Generalkonsulat Sydney vereinbaren Sie bitte einen Termin unter folgendem Link:
Terminvereinbarung Sydney

Nähere Informationen finden Sie hier:

Papua-Neuguinea
Salomonen
Vanuatu
Nauru

Wassertank, Kleinstprojekt

Entwicklungspolitische Kleinstprojekte der Deutschen Botschaft Canberra im Südpazifik

Jedes Jahr unterstützt die Deutsche Botschaft Canberra im Pazifik eine Anzahl von entwicklungspolitischen Projekten im Rahmen Ihrer Kleinstprojektförderung.
Die Projekte zielen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Nauru, Papua-Neuguinea, den Salomonen und Vanuatu ab, reagieren auf punktuelle Notlagen der Bevölkerung und tragen den Grundbedürfnissen der ärmsten Bevölkerungsschichten Rechnung.
In den letzten Jahren wurden z.B. die Errichtung bzw. Renovierung von Schulgebäuden und Buschkrankenstationen gefördert, wie auch die Versorgung solcher Einrichtungen mit Solarstrom.

Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts auf der Insel Malaita, Salomonen

Die archäologischen Ausgrabungen der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen Bonn auf der Insel Malaita in den Salomonen konnten 2013 erfolgreich fortgesetzt werden. Die Forschungen, welche die frühe Besiedlungsgeschichte Melanesiens zum Inhalt haben, werden vom Nationalmuseum der Salomonen und dem Ministerium für Kultur und Tourismus begleitet. Das deutsch-salomonische Kooperationsprojekt besteht seit 2011. Die Ausgrabungen werden im Herbst 2014 fortgesetzt. Weitere Informationen zum Projekt können auf der folgenden Internetseite abgerufen werden: www.dainst.org

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